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was ist Hypnose und was steckt dahinter?
Hypnose in Fakten:
1. Hypnose hat nichts mit Magie oder übernatürlichen Vorgängen zu tun.
10 Es gibt unterschiedlicher Definitionen zur modernen Hypnose. Moderne Hypnose deshalb, weil uralte Erkenntnisse mit modernem psychologischen Wissen kombiniert werden.
Die Hypnose ist nun seit 6000 Jahren als Heilverfahren bekannt. Seit ihrer wissenschaftlichen Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert wurde sie teils überschwenglich gelobt, teils dem Okkultismus zugeordnet. Aufgrund der Forschungen der letzten Jahre und der Erkenntnisse aus dem bereichen der Psychologie ist es an der Zeit, ,mit den alten Vorurteilen aufzuräumen und die neuen Möglichkeiten und Techniken der Heilhypnose vorzustellen.
Eine allgemeingültige Definition konnte die Fachwelt noch nicht für die Hypnose festlegen aber hier ein paar grundlegende Punkte:
- Während der Hypnose wird der gesamte Geist in vollkommene Konzentration auf eine einzige Idee, eine Suggestion oder eine bestimmte Vorstellung gelenkt. - In der Hypnose werden externe Reize ausgeblendet, dadurch wird die eigene Wahrnehmung und Entspannungszustand auf das eigene ICH gelenkt. - Mit Hypnose öffnet man das Unterbewusstsein , indem man störende Filter also das bewusste Denken einschränkt.
Hypnose bedeutet Schlaf – hat damit jedoch nichts zutun!!
Hypnose kommt aus dem griechischen und leitet sich von Hypnos ab, was so viel wie schlafen bedeutet. Hypnose hat aber weder etwas mit schlafen, Bewusstlosigkeit oder Narkose zutun.
Im normalen Bewusstseinszustand nehmen wir alle verschiedenen Reize wahr. In der Hypnose bzw. Trance wird die Aufmerksamkeit auf eine ganz bestimmte Sache gelenkt, sodass man die restliche Umgebung fast vollständig aus den Augen verliert. Den Trancezustand erleben wir allerdings öfters als wir denken, wenn wir z.B. ein spannendes , für uns fesselndes Buch lesen, beim Sport , indem man sich nur auf die Ausübung konzentriert und auf ihre Richtigkeit, oder auch bei langen eintönigen Autofahrten auf. Die lange Autofahrt wird dann verbunden mit einer Fokussierung der Aufmerksamkeit, was oft eine Blickstarre auslöst, Zeitzerrung und anschließende Teilamnesie, das bedeutet das man sich am ende fragt: Wie bin ich eigentlich hier her gekommen. Dadurch das man so in den Gedanken „ertrinkt“ sind Phänomene wie diese auch im Alltag möglich.
Deshalb kann man auch nur freiwillig in eine Trance gehen. Hier wird der freie Wille in keiner Weise beeinträchtigt. Denn für die Durchführung einer Hypnose ist nur ein leichter oder mittlerer Zustand der Tiefenentspannung erforderlich, in dem der Patient jederzeit Herr seiner selbst ist, das heißt das er alles was um sich herum passiert genauestens registriert und auch die Kontrolle darüber hat was er im hypnotischen Zustand aussagt. Leider haben allerdings noch viele Menschen eine völlig falsche Vorstellung von der Hypnose. Die Auffassung basiert meist auf falschen Informationen, Aberglaube oder dem persönlichen Erlebnis mit einem Bühnenhypnotiseur. Immer wieder stoßen wir auf die Angst vor Beeinflussung des Charakters, Angst vor Missbrauch ; Angst die Selbstkontrolle zu verlieren, Angst vor einer ungewollten Beichte, Angst vor Abhängigkeit vom Therapeuten und zuletzt die Angst nicht mehr aus der Hypnose zu erwache. Diese Ängste sind jedoch unbegründet da der Patient immer noch Herr seiner Selbst ist, außerdem selbst wenn der Kontakt vom Hypnotiseur zum Patienten verloren geht, warum auch immer, geht der hypnotische Zustand in einen natürlichen Schlaf über.Darüber hinaus wird der Ablauf der Hypnose einschließlich der einzugebenden Suggestion grundsätzlich vorher mit dem Patienten besprochen, so besteht keinerlei Gefahr einer ungewollten Beeinflussung. Sollte eine Suggestion den moralischen und ethischen Werten des Patienten zuwider laufen, werden diese vom Unterbewusstsein abgewiesen und der Hypnosezustand wird automatisch unterbrochen.
Welche Arten von Hypnose gibt es?
Zu therapeutischen Zwecken genügt meist die Anwendung von zwei Hypnosearten: die Suggestionshypnose und die aufdeckende Hypnose. Bei der Suggestionshypnose wird der zu behandelnden Person eine positive Suggestion eingegeben, die diese zu ihrer eigenen Vorstellung bzw. zu ihren eigenen Gedanken macht. Da jeder Gedanke das Bestreben hat, sich zu verwirklichen, wird die wiederholt eingegebene Suggestion über kurz oder lang Wirklichkeit werden und somit Änderungen in Geist und/oder Körper hervorrufen.
Wo wird sie eingesetzt???
Es ist heute allgemein bekannt, das der Ursprung von einem Großteil aller Erkrankungen im Psychosomatischen Bereich zu suchen ist. Es handelt sich also um seelische Störungen, die sich in körperlichen Leiden manifestieren. Wir alle sind Tag für Tag und Stunde für Stunde positiven und negativen Suggestionen ausgesetzt. Besonders empfindsame Menschen geraten durch ständige, negative Beeinflussung aus ihrem seelisch-geistigen Gleichgewicht und werden krank. Ist es da nicht logisch, das Krankheiten am besten auf dem Weg behandelt werden, auf dem sie entstanden sind? Die Heilhypnose hat die Aufgabe, eine im Unterbewusstsein des Menschen verankerte negative Programmierung zu löschen und durch eine positive Suggestion zu ersetzen. Wird diese vom Unterbewusstsein der betreffenden Person angenommen, ist in kurzer Zeit die Innere Ordnung und Harmonie wiederhergestellt und Krankheitserscheinungen können sich auflösen. Die Heilhypnose stellt somit den einfachsten, oft kürzesten und ungefährlichsten Weg zur Stabilisierung des Menschen dar, und zwar ohne Medikamente mit denen schädlichen Nebenwirkungen !!!
Viele leiden immer wieder unter Depressionen, Ängsten, Panikattacken. Geraten z.B. in Situationen, in denen sie sich andere Menschen gänzlich ausgeliefert fühlen, ohne etwas dagegen tun zu können. Können kaum noch schlafen und wachen nachts schweißgebadet auf. Zittern, Herzrasen und Erbrechen bereiten ihnen das Leben zur Qual. Und so steigert man sich immer mehr und mehr in eine Angst und Panikattacke hinein und fühlt sich in seiner Phantasie als völliger Versager. Unzählige Ärzte suchen solche Angst-Patienten auf, die helfen sollten. Aber sie sind alle machtlos und geben nur Psychopharmaka. Hilfe finden viele zunächst in einer psychosomatischen Klinik, doch wieder zu Hause stellen sich die alten Ängste und Probleme wieder ein. Hypnose ist sehr angenehm. Eine Entspannung, in der man so schön vor sich hindöst. Es werden Bilder vermittelt, die das gestörte Verhalten aufdecken. In der Hypnose wird man aufgefordert, sich an verschiedene Angstsituationen zu erinnern. Und so durchlebt man diese Situationen so lange im Schutz der Therapeutin bzw. des Therapeuten bis die Ängste völlig aufgelöst sind. Ein neues Leben ist gegeben. Tabletten werden meist völlig überflüssig. Grund: Unser Unterbewusstsein arbeitet wie ein Computer, in dem alle positiven, wie negative Erlebnisse gespeichert werden. Unter der Hypnose erleben wir einen Zustand zwischen Wachen und Schlafen. In dieser „halben Bewusstseinsebene“ gelingt es dem Therapeuten, seinem Patienten bildhafte Vorstellungen zu vermitteln, die sich unauslöschlich in seinem Unterbewusstsein festsetzen. Diese Bilder helfen dem Patienten, die seelische Störung zu überwinden: Sie tauchen in kritischen Situationen auf und machen den Patienten stark.
Hypnose wird häufig eingesetzt bei
um hier nur einige zu nennen.
Wie erlebt man den hypnotischen Zustand??
In einem vorausgehenden Gespräch werden von Patient und Therapeut das angestrebte Ziel und ein Plan für die Hypnose erarbeitet und festgelegt. Die Hypnose selbst erfolgt dann auf einem Sessel oder einer Liege zur vollkommenen Entspannung. Durch eine vom Therapeuten eingegebene Suggestion der Schwere und Müdigkeit sinkt der Patient nach kurzer zeit in einen angenehmen Zustand voller Ruhe und Entspannung. Je länger der Patient sich auf die Stimme des Behandlers konzentriert, umso stärker wird das Gefühl der Schwere und Schläfrigkeit, wobei alle Außenreize zurücktreten, d.h. kaum mehr wahrgenommen werden. In diesem Zustand erhält das Unterbewusstsein die zur Behandlung der Erkrankung erforderlichen Suggestionen, oder es werden die zur Erforschung der Problematik die notwendigen Fragen an das Unterbewusstsein gerichtet. Am Schluss der Sitzung zählt der Therapeut bis zu einer bestimmten Zahl und der Patient öffnet wieder die Augen, wie nach einem erholsamen Schlaf:
Wir Beraten Sie gerne einmal Persönlich über die Möglichkeiten der Hypnose. Telefon: 0 23 72 / 55 921 03 oder Per Mail:
| apotheken-umschau.deOnmeda: News zu Medizin und Gesundheit Donnerstag, 23. Februar • 06:00 |